Ich als Arbeitgeber

Ich bin Geschäftsführer einer ausländischen Gesellschaft. 1.) Workday wird weltweit eingeführt, also wird es auch von mir erwartet.

2.) Also mache ich von meinem Weisungsrecht gegenüber den Geschäftsführerkollegen aus den Mitgliedsgesellschaften (in Deutschland) Gebrauch und weise diese an, Workday auch in Deutschland einzuführen.

3.) Schließlich habe ich die Idee von einem “Weltunternehmen” unter IT-Gesichtspunkten. Alles ist doch nur eine Frage von Schnittstellen und einer gescheiten Rechteverwaltung.

4.) Das ganze wird noch garniert durch eine Arbeitsorganisation, die sich “Matrix” nennt. Hat zwar nix mit Keanu Reaves, Trinnity und “Matrix Reloadet” zu tun, klingt nur ähnlich. Dabei geht es darum, die fachliche Führung von der disziplinarischen zu unterscheiden. Klingt verworren, kann man sich aber einfach – vereinfacht ausgedrückt – so vorstellen: Das Team sitzt in Deutschland, der Teamleiter (z.B. Abteilungsleiter, Bereichsleiter o.ä.) sitzt im Ausland.

Ich als Betriebsrat

Ich bin Betriebsrat in der deutschen GmbH. Es mag sein, dass andere Gruppengesellschaften die Software einführen. Wir haben aber in Deutschland eigene Gesetze und Mitbestimmung!